 Rügen entwickelt sich mehr und mehr zu einer Surfer- und Kiter-Insel. Hier gibt es ideale Bedingungen: seichte
Strände und optimale Wind- und Wasserbedingungen.
Anfänger können in den zahlreichen Steh- bzw. Flachwasserrevieren Schritt für Schritt lernen, wie man mit dem
Surfboard oder dem Kiteboard und dem Lenkdrachen umgeht. Es gibt überall auf der Insel verteilt Surf- und
Kiteschulen, in denen man ganz in Ruhe und ohne jeden Stress gezeigt bekommt, wie man sich mit dem Board auf
dem Wasser halten kann. Da beim Kiten vor allem Gefühl und wenig Kraft nötig ist, wird dieser Sport bei Frauen
immer beliebter.
Aber auch Fortgeschrittene und Profis finden auf der Insel fantastische Surfspots, wo es so richtig abgeht.
Immerhin war
Rügen schon zwei Mal Austragungsort für die Windsurf Weltmeisterschaften!
Surf- und Kitespots auf Rügen
Das Küstengebiet rund um die Insel hat zahlreiche hervorragend geeignete Spots, die Einsteiger und Profis mehr
als zufrieden stellen.
Der beliebteste und bekannteste Surfspot auf Rügen ist der Spot bei
Suhrendorf, das sich etwa 6 Kilometer von
Gingst befindet. Hier sind die Bodden etwa hüfttief, was für Surfer ideal zum Auf- und Absteigen ist, und die
Windbedingungen sind optimal.
Die besten Surf- und Kitespots auf Rügen:
Altefähr
Windsurf-Spot
Hier lockt ein Flachwasserrevier, das einen etwa 200 Meter langen Stehbereich hat. Bei Westwind sind die
Bedingungen hervorragend.
Dranske
Windsurf- und Kitespot
Flachwasserrevier mit 200 Meter langem Stehbereich. Die Bedingungen sind am besten, wenn der Wind aus dem
Osten weht.
Groß Banzelvitz
Windsurf- und Kitespot
In diesem Flachwasserrevier kann man stehen, allerdings ist der Untergrund schlammig. Die Bedingungen sind am
besten bei Ostwind.
Hiddensee
Windsurf-Spot
Der Strand hier fällt flach ab, so dass man bis etwa 100 Meter weit noch stehen kann. Dieses Wellenrevier
bietet ideale Bedingungen bei Westwind.
Juliusruh, Drewoldke
Windsurf- und Kitespot
Das Wellenrevier hat einen flach abfallenden Strand. Man kann bis etwa 30 Meter noch stehen. Die
Surfbedingungen sind am besten bei Ostwind.
Kreptitz
Windsurf- und Kitespot
Dieses Wellenrevier befindet sich an einer Steilküste. Es ist über eine Treppe zu erreichen. Die Bedingungen
sind hier am besten, wenn der Wind aus Nordwesten bläst.
Lobbe
Windsurf- und Kitespot
Diese lang gezogene Bucht hat einen flachen Sandstrand, an dem man bis zu 200 Meter weit stehen kann. An
manchen Tagen gibt es hier am Übergang zum Tiefen bis zu 2 Meter hohe Wellen. Wenn der Wind aus Nordost bis
Ost weht, sind die Surfbedingungen am besten.
Neu Mukran
Windsurf- und Kitespot
Wer ein fantastisches Wellenrevier sucht kommt hierher. Am steilen, nur etwa 10 Meter breiten Strand gibt es
an manchen Tagen bis zu 3 oder sogar 4 Meter hohe Wellen. Ein Genuss für alle Profi-Surfer!
Die besten Bedingungen sind hier, wenn der Wind aus Ost und Nordost weht.
Nordstrand
Windsurf-Spot
Dieses Wellenrevier befindet sich an einer Steilküste. Man gelangt über eine Treppe zum 30 Meter breiten
Strand hinunter. Beste Bedingungen sind bei Nordostwind.
Rosengarten
Windsurf- und Kitespot
In diesem Flachwasserrevier kann man bis 200 Meter weit stehen. Die besten Bedingungen sind bei Wind aus
Südost.
Schaprode
Windsurf-Spot
Das Flachwasserrevier hat einen Stehbereich bis etwa 300 Meter. Am Übergang zur Fahrrinne sind die Wellen
manchmal bis zu einem Meter hoch. Die Surf-Bedingungen sind bei Westwind am besten.
Suhrendorf
Windsurf- und Kitespot
Dieser beliebte und in den Sommermonaten stark frequentierte Surfspot bietet ein Flachwasser-Revier in dem man
auf 12 Kilometer Breite bis zu 500 Meter im Wasser stehen kann. Damit ist es das größte Stehrevier
Deutschlands! Kitesurfen darf man hier nur im ausgewiesenen Bereich. Die Bedingungen sind bei Westwind am
besten.
Thiessow
Windsurf- und Kitespot
In diesem, auch für Anfänger geeigneten Wellenrevier gibt es einen Stehbereich von 30 Metern. Die Wellen sind
bei gutem Wind bis zu 2 Meter hoch. Bei Nordwestwind sind die Surfbedingungen ideal.
Wiek
Windsurf- und Kitespot
Dieses Flachwasser-Revier hat ein Stehrevier von etwa einem Kilometer Länge und 400 Meter Breite. Am Übergang
zur Fahrrinne kann es kurze Wellen von bis zu einem Meter Höhe geben. Die besten Bedingungen gibt es bei
Westwind.
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