Sehenswürdigkeiten in Mittelnorwegen – von der UNESCO mehrfach
ausgezeichnet
Hotels, Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Norwegen
Sehenswürdigkeiten in Norwegen
Midt-Norge,
Mittelnorwegen war im
Mittelalter der wichtigste Ort für Pilgerfahrten und gleichzeitig das
Machtzentrum Norwegens. Zahlreiche Denkmäler erinnern bis heute an die
frühe norwegische Geschichte. Mittelnorwegen umfasst Nord- und
Südtrøndelag, sowie die Regionen More und Romsdal,
in denen viele schöne aus Holz gebaute Hotels, Ferienhäuser und
Ferienwohnungen auf Sie warten. Neben einzigartigen Naturschauplätzen,
verfügt Mittelnorwegen auch über sehenswerte Städte.
Ausgezeichnete Bergbaustadt
Auf jeden Fall lohnt sich ein Ausflug in die Bergstadt Røros im
mittelnorwegischen Verwaltungsbezirk Südtrøndelag nahe der Grenze zu
Schweden. Hier wurde lange Zeit Kupfer abgebaut, was das Aussehen der
Stadt stark geprägt hat. Røros ist eine der wenigen Bergbaustädte der
Welt, die von der UNESCO auf die World Heritage List aufgenommen
wurden. Seine noch großteils erhaltene alte Bausubstanz, hat Røros
diesen Eintrag eingebracht. Røros bietet Ihnen verschiedene
Sehenswürdigkeiten:
Das Bergbaumuseum verdeutlicht zwischen Schlackenberg und Schmelzhütte
die Schwere der Arbeit im Bergbau. Der „Malmplass“ (dt. Erzpass) vor
der Schmelzhütte war früher der Mittelpunkt des Ortes, heute ist er
eine bedeutende Sehenswürdigkeit. Hier steht heute die Glocke -
inzwischen ein Wahrzeichen der Stadt - die früher zu Schichtende und
zu Schichtbeginn läutete. Stets gut erhalten sind auch die etwa 250
Jahre alten Holzhäuser der einfachen Bergleute.
Etwas außerhalb des Ortes lädt Sie die Olavsgrube zur Besichtigung
ein. Nehmen Sie an einer Führung (in norwegischer und englischer
Sprache) teil und erkunden Sie das Stollensystem der Olavgrube.
Immer am vorletzten Dienstag im Februar wird in Røros der „Rørosmarten“
eröffnet, ein großer Markt der fünf Tage dauert und auf dem Sie Alles
finden, was Ihr Herz begehrt. Besonders beliebt sind die Stände der
Kunsthandwerksszene von Røros.
Besuchen Sie die königliche Residenz
Im Westen von Mittelnorwegen liegt die Stadt Trondheim, nach den
Städten Olso und Bergen ist sie die drittgrößte Stadt des Landes. In
Trondheim finden Sie zwei der bedeutendsten kulturhistorischen
Sehenswürdigkeiten Norwegens. Am Rande der Altstadt liegen der
Nidarosdom, der nach dem alten Namen der Stadt, Nidaros, benannt
wurde. Er gehört zu den bedeutendsten Kirchen in Norwegen und war die
Kathedrale der norwegischen Erzdiözese, die 1152 gegründet wurde. Die
Ostseite des Doms ist seit dem 12. Jahrhundert fast unverändert
enthalten, hier wurde der Schrein von König Olav Haraldsson
aufbewahrt. Nach der Reformation wurde der Dom die Kathedrale der
lutherischen Bischöfe von Trondheim. Bis heute ist der Nidarosdom das
geistliche Zentrum Norwegens, alle königlichen Krönungszeremonien
finden hier statt. Südlich des Doms schließt der Erzbischöfliche
Palast an.
Ebenfalls am Rande der Altstadt Trondheims liegt die Residenz des
norwegischen Königs: Stiftsgården ist eines der bedeutendsten
Holzbauwerke Skandinaviens und seit 1906 die Residenz des Königs. Der
Stil dieses Gebäudes liegt zwischen Rokoko und Neoklassizismus und
steht für die klassische norwegische Architektur. Zum Palais gehörte
ursprünglich ein Park im Rokokostil und ein Garten.
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Ferienhaus und Ferienwohnung in Mittelnorwegen:
Lassen Sie sich das UNESCO-Weltnaturerbe nicht entgehen
Der Geirangerfjord gilt als einer der bekanntesten Fjorde Norwegens.
Am 14.Juli 2005 wurde er von der UNESCO zum Weltnaturerbe
ausgezeichnet und ist spätestens seit da international berühmt. Mit
einer Länge von nur 15 Kilometern ist er eine Fortsetzung des
Sunnylvsfjords, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist. Etwa
100 Kilometer von der Küstenlinie entfernt, liegt am Ende des
Geirangerfjords der Ort Gerianger. Gönnen Sie sich im Sommer eine
Fahrt mit der Fähre Hellesylt-Geiranger oder fahren Sie mit einem der
Schiffe der Hurtigruten über den Fjord. International bekannt sind
auch die Wasserfälle „die sieben Schwestern“ (norwegisch: de syv
søstre), an die die Wasserfälle „Freier“ und „Brautschleier“
angrenzen. Bei einer Wanderung entlang des Fjordes oder einer der
Schiffsausflüge auf den Fjord werden Sie an den Steilhängen des Fjords
einige verlassene Bauernhöfe entdecken, die sich zum Teil in
faszinierender Höhe befinden. Viele dieser Höfe waren früher nur über
Leitern zugänglich. Im Sommer freut sich der Fjord über fast 24
Stunden Sonneneinstrahlung. Durch das so verursachte Klima wachsen
hier sogar südländische Früchte wie Aprikosen, weswegen die
Landwirtschaft sich hier lange lohnte. Auf dem Heimweg zu Ihrem Hotel,
Ihrem Ferienhaus oder Ihrer Ferienwohnung können Sie auf der
sogenannten „Adlerstraße“ (norwegisch: Ørneveien) eine gigantische
Aussicht auf den Geirangerfjord genießen.
Wandern zwischen Elchen und Rentieren
Weitere sehenswerte Naturschauplätze warten im Gebiet Femunde-Engerdal
auf Sie. Der Nationalpark Femundsmarka liegt östlich des Femundsees,
direkt an der Grenze zum schwedischen Härjedalen. Der im Jahr 1971
gegründete Park ist 573 Quadratkilometer groß und beinhaltet Berge,
die bis zu 1400 Meter hoch sind. Der Fluss Rogen durchquert den
Nationalpark von Osten nach Westen und dient u.a. Elchen, Luchsen,
Rentieren als Wasserquelle und den Bibern als Lebensraum. Für Kanu-
und Kajakfahrer gilt der Rogen als Paradies, hätten Sie nicht auch
Lust auf eine Fahrt? Sie erreichen den Park gut vom Dorf Elga am
Femundsee, er liegt keine Tagesreise von der norwegischen Hauptstadt
entfernt.
Im zweiten Nationalpark des Gebietes Femunde-Engerdal, dem 1968
gegründeten Gutulia Nationalpark, finden sie einen uralten
Baumbestand: viele der Kiefern sind fast 500 Jahre alt. Hier kann sich
der Wald frei entwickeln und dient nebenher Forschern als
Untersuchungsgegenstand um die Entwicklung der Bäume zu untersuchen.
Ziehen Sie Ihre Wanderschuhe an und erkunden Sie dieser wunderbare
Landschaft. Vielleicht haben Sie Glück und entdecken in der Ferne
einen der scheuen Braunbären? Copyright Bilder: Innovation Norway / Credits: CH/Innovation Norway
Urlaubsorte in Mittelnorwegen:
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