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Westküste und Ostküste
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Die verschiedenen Regionen der Insel Sylt
Westerland, Kampen, List, Rantum, Hörnum,
Wenningstedt, Braderup, Nordsee
Die Insel
Sylt ist in zwei Verwaltungsbereiche unterteilt. Die ehemals
selbstständigen Orte
Westerland, Sylt-Ost und
Rantum gehören zur neu
gegründeten Gemeinde Sylt. Das Amt Landschaft Sylt hat seinen Sitz in
der Gemeinde Sylt und verwaltet die Inselorte, die nicht zur Gemeinde
Sylt gehören. Seit dem ersten Januar 2009 wurde die Gemeinde Sylt-Ost
mit der Stadt Westerland zusammen geschlossen. Verschiedene
Interessengruppen der Insel wünschen sich eine Fusion aller
Inselgemeinden zu einer Verwaltungseinheit.
Die Westküste der Insel Sylt
Entlang der Westküste der Insel Sylt liegen die Orte
-
List
-
Wenningstedt
-
Kampen
- Braderup
-
Westerland
-
Rantum
-
Hörnum
Der Ort List liegt ganz im Norden der Insel Sylt. Er ist die nördlichste
Gemeinde Deutschlands und war durch seine Lage sehr lange eigenständig. Von dem
Hafen in List verkehrt die Fähre Sylt-Express der Rømø-Sylt-Linie zwischen List
und der Stadt Havneby auf der dänischen Insel Rømø. Die Stadt Kampen galt in den
1950er und 1960er Jahren als Prominententreff und ist auch heute ein sehr
beliebter Ferienort. Auf der hohen Geest zwischen Kampen und Wenningstedt steht
seit 1855 der berühmte 38 Meter hohe schwarz-weiße Leuchtturm Kampen, er ist der
älteste Leuchtturm der Insel Sylt. Östlich von Kampen liegt das
Naturschutzgebiet Braderuper Heide, das zum Ort Braderup gehört. Die Stadt
Wenningstedt ist seit über 100 Jahren als Familienbad bekannt. Direkt südlich von
Wenningstedt beginnt die Inselmetropole Westerland. Westerland wurde nach der
Zerstörung der Stadt Eidum durch die Allerheiligenflut im Jahr 1436 neu
gegründet und ist heute der Verwaltungssitz der Gemeinde Sylt. Im Süden der
Westküste liegt der Ort Rantum. Dieser Ort musste in den letzten Jahrhunderten
stark gegen die Versandung ankämpfen, die erst durch die Anpflanzung von
Strandhafer eingedämmt wurde. Der Ort Hörnum an der Südspitze der Insel gilt als
der jüngste Ort der Insel, da er erst nach 1900 dauerhaft besiedelt wurde.
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Copyright Bilder: Sylt Marketing |
Der Osten der Insel Sylt
Der Osten der Insel, Sylt-Ost, war bis zur Fusion mit
Westerland im Jahr
2009 eine Großgemeinde mit etwa 5.500 Einwohnern. Sie beinhaltete die ehemals
selbstständigen Dörfer der Nössehalbinsel:
-
Tinnum
- Munkmarsch
- Archsum
- Morsum
-
Keitum
Der Ort Keitum war damals der Verwaltungsmittelpunkt. Auf dem Gemeindegebiet von
Tinnum liegt der Flughafen Sylt, ein ehemaliger Luftwaffenstützpunkt, der heute
ausschließlich zivil genutzt wird. Der Name der Stadt Munkmarsch hat die
Bedeutung Mönchsmarsch, was darauf hindeutet dass es sich bei den umliegenden
Wiesen um fruchtbares Marschland handelt. Bis zum Bau des Hindenburgdammes war
der Hafen von Munkmarsch der wichtigste Ankunftshafen für die Feriengäste die
per Postschiff anreisten. Heute befindet sich an der Stelle des früheren
Fährhafens ein privater Yachthafen. Südlich von Munkmarsch liegt der alte
Hauptort Keitum. Keitum ist einer der ältesten Orte der Insel und verlor erst
nach dem Einsetzen des Tourimus im 19. Jahrhunderts so langsam seine
Bedeutung. Ganz im Osten der Insel liegt der Ort Morsum (friesisch: Muasem)
direkt an der 1,8 Kilometer langen und bis zu 21 Meter hohen Steilküste
Morsum-Kliff. Der Nachbarort Archsum ist ein alter friesischer Bauernort. Die
dortige Archsum-Bug ist eines der ältesten Siedlungszeugnisse der Insel Sylt.
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