Geschichte und Kultur von Dänemark erleben: Museen und
Ausstellungen in Friesland
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Die Geschichte und Kultur des dänischen Friesland ist eng mit der, der
deutschen verbunden. So geht die Region
Friesland eigentlich über die deutsch-dänische
Grenze hinweg. Viele Künstler haben sich hier niedergelassen, denn die
einmalige Natur und das Licht, das hier herrscht, ist eine wunderbare
Inspirationsquelle. In vielen Galerien und Ausstellungen können Sie
sich von der Kunstfertigkeit überzeugen und vielleicht finden Sie
bereits ein Andenken für zu Hause.
Tonder
Ganz im Süden von Dänemark befindet sich dann die kleine Stadt Tonder,
von der Mogeltonder nur fünf Kilometer entfernt. Der Ort mit den
Reet gedeckten Häusern, in deren Vorgärten die Rosen blühen und vor
denen sich die alte Kopfsteinpflasterstraße hinzieht, ist schon allein
deshalb sehenswert.
Doch besuchen Sie hier auch das „Schackenborg-Schloss“, das noch heute
von Prinz Joachim benutzt und die landwirtschaftliche Nutzfläche von
ihm betrieben wird. Durch den, 1993 wieder instand gesetzten
Schlossgarten werden Führungen angeboten. Viele einzelne
Veranstaltungen finden um das Städtchen Tonder herum, wie das Klöppelfestival
oder Musikfeste, machen einen Besuch dieser Gegend zum Erlebnis.
Klein und speziell ist das „Zeppelin- und Garnisonsmuseum Tondern“. Hier
können Sie in dem Museum auf dem ehemaligen Gelände der Zeppelin-Basis
die Rolle und Geschichte des deutschen Luftschiffhafens ansehen.
Außerdem gibt es eine weitere Ausstellung zur Garnison in Tonder.
Römö und Fano
Zu Friesland gehören auch die Inseln
Römö und
Fano. Die
Insel Römö ist für das
Drachenfestival, das hier im September stattfindet, bekannt. Über 1000
fliegende Objekte machen den Himmel zum bunten Teppich und alle
Sorten, vom Lenkdrachen bis hin zum chinesischen Centipeden, sind hier
dabei.
Auf Römö bieten einige Malschulen, in denen Sie verschiedene Techniken
erlernen können, Kurse an. An Motiven mangelt es in dieser einmaligen
Umgebung mit Sicherheit nicht.
Im Nationalmuseum „Kommandorgard“ sehen Sie das Leben der Kommandöre
im 18. und 19. Jahrhundert. Das komplett renovierte Gebäude zeichnet
nach, welchen Reichtum diese nach Römö brachten.
Hjemsted Oltidspark bei Skaerbaek
Wenn Sie die Insel Römö verlassen, gelangen Sie fast schon von selbst
in die kleine Stadt
Skaerbaek. Die ganze Familie ist hier willkommen
zu erleben, wie das Leben zur Eisenzeit vor sich ging. Im realistisch
wieder aufgebauten Dorf im „Hjemsted Oltidspark“, können Sie Mehl wie
damals mahlen oder auf dem See mit dem Einbaum fahren. Mit Pfeil und
Bogen schießen oder einen Fisch mit der selbst gebauten Angel fangen
ist einfach? Probieren Sie es aus und sehen Sie selbst. Ergänzt wird
das Eisenzeitdorf durch ein einmalig unterirdisch angelegtes Museum.
Wikingermuseum in Ribe
Die Wikingerzeit ist Gegenstand des einmaligen Museums in Ribe. Auch
hier kann man ausprobieren, mit Pfeil und Bogen zu schießen, ein
Falkner zeigt, was die Vögel so alles können. Das Freilichtmuseum ist
übersichtlich und zeigt an fünfzehn Orten, wie das Leben damals so
war.
Hojer
Hojer hat eine Mühle, die zur Besichtigung offen steht und viele
Kunsthandwerker haben sich hier angesiedelt. Die Schleusen, die es
hier schon seit 1861 gibt und das kleine Heimatmuseum sind ebenfalls
einen Besuch wert.
Tonder Festival
Das „Tonder- Festival“ findet jedes Jahr Ende August statt und wird
von 2000 Freiwilligen organisiert. Die kleine Stadt platzt dann fast
aus allen Nähten, die Stimmung könnte nicht besser sein, wenn an vier
Tagen Künstler wie Runrig auftreten.
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Fotografen: Anders Hede, Niclas Jessen, Roland Jung |